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10 Tipps für intelligentes Content Marketing, das für mehr Traffic sorgt

Mit einer guten Content Marketing-Strategie lässt sich der Traffic auf Ihre Website erhöhen und Bekanntheit steigern. Ein Blick in unsere Tipps zeigt: viele Verbesserungen lassen sich einfach und schnell umsetzen.

  1. Nutzen Sie Storytelling

    Gestalten Sie Ihren Content nicht nur informativ, sondern spannend. Storytelling ist die perfekte Technik hierfür. Inhalte werden dabei als emotionale Geschichten verpackt, die dem Leser in Erinnerung bleiben. Lesen Sie in unserem Blog-Beitrag, wie Storytelling funktioniert.

  2. Setzen Sie auf „virale“ Titel

    Die Headline entscheidet, ob der User den Artikel anklickt. Spannend sollte sie sein, relevante Keywords enthalten und zum Inhalt des Textes passen. Und: Sie sollte nicht irreführend sein. Clickbaiting vergrault User. Google liebt Überschriften mit einer Länge von ca. 60 Zeichen und Listicles. Dieser Artikel ist ein Listicle, also eine der zur Zeit beliebten Listen, die eine Ziffer im Titel enthalten (5 Tipps..., 10 Gründe...).

  3. Social Media Marketing

    Social Media-Präsenzen, auf denen Sie regelmäßig Inhalte posten, helfen dabei, zusätzliche Leser für Ihre Inhalte zu finden. Scheuen Sie sich nicht davor, Freunde und Geschäftskontakte beispielsweise auf Facebook dazu einzuladen, Ihre Seite zu liken. Das macht weder Ihnen noch Ihren Kontakten Umstände, denn die Funktion ist automatisiert und der Aufwand für den potentiellen Fan minimal. Bitten Sie wiederum Ihnen nahestehende Kontakte – und hier wirklich nur ausgewählte Personen – ihre Kontakte dazu einzuladen, Ihre Seite zu liken. Bevor Sie sich versehen werden Sie über eine solide Fanbase verfügen, die Ihre Inhalte liked und teilt und somit bekannter macht. Social Media ist interaktiv: Behandeln Sie Ihre Fans nicht als Auffangbehälter für Ihren Content, sondern bieten Sie Ihnen Mehrwert durch Service.

  4. Optimierte URLs

    Die URL entspricht im Idealfall nicht genau der Überschrift des Contents. Man kann Füllwörter kürzen oder eine Aneinanderreihung von Keywords als URL zum Inhalt des Artikels anlegen, in diesem Fall z.B.: /intelligente-content-marketing-tipps oder /tipps-content-marketing-traffic

  5. Luft durch Formatierung

    Wir alle lieben sie: Texte ohne Absätze, Zwischenüberschriften und Bilder – oder eher doch nicht. Denn egal wie gut der Inhalt ist, Buchstabensuppe schreckt ab. Durch eine so simple Sache wie das Einfügen von Text-Formatierungen verbessert man das Leseerlebnis des Users. Kurze Absätze, Zwischenüberschriften, Listen, Bilder, Videos, Grafiken, gefettete, kursive oder unterstrichene Wörter – das alles sind gute Mittel, um Inhalte attraktiver zu gestalten.

  6. Regelmäßigkeit

    Stetes Wasser höhlt den Stein: In unserer bewegten Welt ist es eine immer größere Herausforderung, sich öffentliches Gehör zu verschaffen. Eine zielführende Taktik kann es sein, regelmäßig Content zu posten. Doch manchmal macht es auch Sinn, einen Schritt zurückzutreten und sich zu fragen: Was will ich erreichen? Vermutlich wollen Sie Leser beziehungsweise Kunden gewinnen und halten. Wenn Sie täglich, dafür aber betont werbliche Inhalte posten, kann es sein, dass Ihr Publikum sich von Ihnen abwendet. Im Zweifelsfall sollten Sie lieber die Abstände, in denen Sie etwas posten, vergrößern und dafür auf Qualität setzen.

  7. SEO – die richtigen Keywords

    Heutzutage kann die Wichtigkeit von SEO gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Bevor ein Inhalt publiziert wird, sollte deshalb beispielsweise der Google Keyword Planner zu Rate gezogen werden. Mithilfe dieses nützlichen Tools lässt sich prüfen, ob der Text genügend Keywords mit vielen monatlichen Suchanfragen enthält. Zudem kann man sich Keyword-Varianten anzeigen lassen, um weitere Suchanfragen abzudecken. Bringen Sie das wichtigste Keyword in einer H1-Überschrift unter. Worte aus Überschrift und Zwischenüberschriften sollten sich im Text wiederholen. Natürlich muss der Text lesbar bleiben.

  8. Recyclen Sie Ihre zeitlosen Inhalte

    Manche Inhalte sind nicht zeitgebunden und können mit zeitlichem Abstand problemlos erneut gepostet werden. Texte mit Ratgebercharakter zum Beispiel verlieren oft kaum an Relevanz und eigenen sich daher für diese Art der Mehrfachpublikation.

  9. Promotion / Content Seeding

    Platzieren Sie Ihre Inhalte in Foren, Facebook-Gruppen, Blogs oder Online-Magazinen, die zu ihnen passen. Fingerspitzengefühl ist hierbei das A und O: Respektieren Sie die jeweiligen Regeln zum Posten von Inhalten. Am Ende geht es nicht nur darum, dass Ihre Inhalte sonst gelöscht und Sie eventuell sogar ausgeschlossen werden, sondern dass Sie Ihrem Image mit Negativ-Werbung schaden.

  10. Relevante, einmalige Inhalte und Analyse

    Stellt der Content einen Mehrwert für den Leser dar? Wurde er ausschließlich für Ihre Website publiziert? Fragen, die sich Content Marketer stellen sollten. Fällt die Antwort negativ aus, sollte man die Inhalte unbedingt überarbeiten beziehungsweise grundlegend überdenken. Google Analytics gibt Ihnen Aufschluss darüber, welcher Content gut angekommen ist. Aber: Vergessen Sie nicht, in Ihrer Datenschutzerklärung ausdrücklich auf die Nutzung von Google Analytics hinzuweisen.

Storytelling in 10 Schritten

Kinder und Erwachsene lieben Storytelling, oder auf Deutsch: das Geschichten erzählen. Als eine der angenehmsten Arten der Informationsvermittlung kann Storytelling hervorragend für Content Marketing-Zwecke genutzt werden. Der Reflex-Verlag erklärt in 10 Schritten, wie erfolgreiches Storytelling funktioniert.

Warum Storytelling?

Storytelling hat für Unternehmen viele Vorteile

Das Erzählen ist eine mächtige, jahrhundertealte – und übertragbare Kulturtechnik. Das haben inzwischen auch Marketing-Experten, Psychotherapeuten und Unternehmen erkannt. Denn was hier bei Kindern funktioniert, funktioniert auch bei Erwachsenen: Durch Einbindung in eine erzählte Geschichte, werden Informationen vermittelt. Das ermöglicht eine Vereinfachung des Erzählten, die viele Vorteile hat, z.B. dass auch komplexe Inhalte besser verstanden und erinnert werden.

Emotion als Wettbewerbsvorteil

Neben Fakten, Werten und Meinungen werden beim Storytelling auch Gefühle vermittelt. Das können positive Emotionen wie Sicherheit oder Vertrauen sein. Mit Blick auf eine Content Marketing-Strategie ergeben sich besonders beim letzten Punkt spannende Chancen.

Gute Stories und keine Märchen

Obwohl beim Storytelling nicht primär wichtig ist, um WAS es geht, sondern darum, WIE es verpackt wird, sollte man nicht aus den Augen verlieren, dass nicht nur spannend, sondern authentisch erzählt wird. Es sollen eben gute Geschichten über die angebotenen Produkte bzw. Dienstleistungen und keine Märchen sein. Im Zweifelsfall kommt es jedoch eher darauf an, dass das Gefühl, mit dem erzählt wird, echt wirkt. Der Psychoanalytiker C.G. Jung sprach in diesem Zusammenhang von einer objektiven, auf Fakten beruhenden Wahrheit und einer psychischen Wahrheit. Bei letzterer geht es darum, dass die richtigen unterbewussten Muster und Gefühle angesprochen werden und etwas in der Folge als stimmig empfunden wird. Dieser Mechanismus ist für Werbezwecke entscheidend, da Kaufentscheidungen selten rational getroffen werden.

Storytelling in 10 Schritten

So erstellen Sie Content, der den Leser garantiert fesselt:

  1. Bestimmen Sie Ihre Zielgruppe: Der grundlegende erste Schritt ist es, zu erkennen, was den Charakter Ihres Publikums ausmacht und welche Interessen, Nutzungsgewohnheiten und Bedürfnisse es hat. Das ist die alles Weitere, wie z.B. Format und die Plattform deiner Botschaft, bestimmende Entscheidung.

  2. Wählen Sie Ihr Format: Generell ist der Einsatz von (Bewegt-)Bildern empfehlenswert, da sie in der Lage sind, das Publikum unvermittelt zu inspirieren. Visuelle Inhalte sind beim Publikum auch beliebter: Blogs mit Videos werden 3 x mehr wahrgenommen als reine Textblogs. 70 % der Internetuser überfliegen Textinhalte nur, statt sie durchzulesen. Die Entscheidung dafür, ob Sie Ihre Geschichte als packend geschriebenen, bebilderten Artikel, als reine Fotostory oder als emotionalen Videoclip präsentieren, wirkt sich direkt auf die Rezeption und die Verbreitungsmöglichkeiten aus. Wenn Sie sich für das Textformat entscheiden, entfällt beispielsweise Youtube als Plattform.

  3. Wecken Sie Emotionen: Freude, Erregung, Gelassenheit: Durch positive Emotionen kreieren Sie ein positives Image Ihrer Marke.

  4. Wählen Sie die formalen Mittel: Musik, Licht, Farben, Formulierung, Dynamik und viele weitere Mittel beeinflussen in großem Maße die Wahrnehmung Ihrer Botschaft. Positiv wirken beispielsweise musikalische Kompositionen in Dur, atmosphärisches Licht, helle Farben und Formulierungen, die ohne Negationen auskommen. Die Formulierung „Er ist nicht alt“ lässt automatisch an eine ältere Person denken. Das liegt daran, dass das menschliche Hirn bildhaft funktioniert und kein Bild für „nicht“ kennt. Formulieren Sie besser ohne Negationen, im obigen Fall wäre die Alternative: „Er ist jung.“

  5. Sammeln Sie Informationen, um von Ihrer/m Marke/Produkt/Unternehmen zu überzeugen oder noch mehr zu begeistern: Fakten stehen beim Storytelling nicht im Vordergrund. Aber sie vermitteln ein Gefühl von Sicherheit und Substanz. Nutzen Sie diesen Vorteil, indem Sie einige ausgewählte Fakten geschickt in Ihrer Story platzieren.

  6. Bestimmen Sie Protagonisten: Die Akteure Ihrer Story sollten Ihrer Zielgruppe möglichst ähnlich sein, damit sie sich mit ihnen identifizieren kann. Gedanken zu Aussehen, Geschlecht, Werten, Alter, Lifestyle usw. spielen hierbei eine Rolle.

  7. Kreieren Sie eine inspirierende und relevante Handlung: Beim Storytelling geht es darum, ein Ereignis oder ein Problem und den Umgang damit, möglichst spannend zu verpacken. Dazu gehört auch eine fesselnde, SEO-starke Überschrift und inhaltliche Relevanz. Ausgangspunkt können wahre Geschichten aus dem Alltag, Anekdoten oder Erfahrungen sein, aber auch konstruierte Geschichten. Der Plot kann dabei ganz unterschiedlich erzählt werden. Die Spanne reicht hier von nur einem Bild bis hin zur episch aufbereiteten Saga. Theoretiker haben folgende Plot-Gerüste herausgearbeitet, an denen Sie sich orientieren können. Hier sind zwei davon:

    a) Das Dramadreieck: Gustav Freytag erfand dieses bekannte Erzählkonzept, bei dem der Handlungsstrang sich in einem Spannungsbogen aufbaut. Die Spannung wird langsam bis zu einem Höhepunkt gesteigert, wo sich meist das Glück des Protagonisten wendet. Danach wird die Spannung langsam abgebaut und schließlich aufgelöst. Im Gegensatz zu Freytags Entwurf, enden moderne Handlungen am Ende oft mit Happy End, was den Zuschauer mit positivem Gefühl zurücklässt. Diese Struktur lässt sich mit dem nächsten Modell verbinden:

    b) Christopher Brooker beschreibt in seinem Buch „The Seven Basic Plots“ sieben Grundmuster für Erzählungen:

    - die Überwindung des Ungeheuers: Ihre Hauptfigur stellt sich einer existentiellen Bedrohung, die sie erfolgreich besiegt

    - vom Bettler zum König: die Hauptfigur arbeitet sich „von ganz unten nach ganz oben“

    - die Queste: Auf der Suche nach einer Sache oder einem Ort überwindet die Heldenfigur Hindernisse und erlebt Abenteuer

    - die Reise (und Rückkehr): ähnelt der Queste, der Protagonist wird aber eher als friedlicher Reisender inszeniert, der in der Ferne auf neue Dinge stößt und Erfahrungen sammelt, um die er bereichert zurückkehrt

    - die Wiedergeburt: der Held wird nicht als solcher geboren und kommt erst durch ein zutiefst erschütterndes oder überwältigendes Ereignis zur meist positiven, persönlichen Veränderung.

    Brooker nennt zudem noch Komödie und Tragödie, die für werbliche Zwecke eher ungeeignet sind.

  8. Schaffen Sie interaktive Möglichkeiten: Am Ende sollen Ihre Zuschauer vermutlich etwas kaufen oder anklicken. Bieten Sie Ihnen mit einem Link oder Button die Möglichkeit dazu.

  9. Finden Sie die passende Plattform: Social Media und Storytelling passen perfekt zusammen. Anwendungen wie Vine und Snapchat sind derzeit sehr beliebt. Snapchat-Videos können nur mithilfe der Anwendung über die Kamera des Smartphones aufgenommen werden. Sowohl bei Snapchat als auch bei Vine hat man zum Erzählen nur wenige Sekunden Zeit. Mit knappen Inhalten spricht man ein potentiell viel jüngeres Publikum an als mit mehrminütigen Imagefilmen. Aber auch ältere Plattformen wie Youtube und Facebook eignen sich hervorragend zur Platzierung von Videobotschaften.

  10. Analysieren Sie Ihren Erfolg: Kommt Ihre Botschaft gut an? Im besten Fall entwickelt sich Ihre Story zum viralen Hit und wird von bedeutenden Medien aufgegriffen. Jackpot. Überwachen Sie, wie oft Ihr leidenschaftlich kreierter Content angeklickt, geliked, kommentiert und geteilt wird. Website-Tracking, beispielsweise über Google Analytics, Facebook-Statistiken oder die Analytics-Sektion in Ihrem Youtube-Kanal liefern Zahlen zur Nutzung Ihres Contents. Es will noch nicht ganz klappen? Vielleicht ist Ihre Story noch nicht auf der richtigen Plattform oder ihr fehlt eine mit relevanten Keywords angereicherte Überschrift.