Besser Sehen & Hören

Ausgabe vom 17.12.2016

FOCUS

Über die Hälfte der erwachsenen Deutschen hat Sehprobleme und jeder Fünfte leidet unter Hörverlust. Dank Forschung, innovativer Diagnostik- und Behandlungsmöglichkeiten sowie hochkomplexen Technologien bedeuten eingeschränkte Seh- oder Hörfähigkeiten jedoch nicht mehr zwangsläufig einen Verlust an Lebensqualität.

Kein falscher Stolz, bitte

Jetzt mal Hand aufs Herz: Haben Sie gerade zur Lesebrille gegriffen, bevor Sie sich an die Lektüre dieser Publikation gemacht haben? Keine Sorge, Sie befinden sich in guter Gesellschaft. Fast zwei Drittel aller Deutschen brauchen zumindest in manchen Situationen und vor allem ab dem 40. Lebensjahr eine Brille. Wenn man die Y-Achse der Alterspyramide weiter hinaufklettert, gesellen sich auch immer Mensschen dazu, die ein Hörgerät benötigen. Eine Seh- oder Hörminderung ist eine Schwäche, zu der keiner von uns gerne steht. Das ist verständlich. Fakt ist aber: Verdrängen bringt nichts. Sich den technischen Raffinessen moderner Seh- und Hörhilfen zu öffnen, allerdings sehr viel – für das Wohlbefinden, die Lebensqualität und nicht zuletzt für die eigene Sicherheit. Dank revolutionärer Technologien können heutzutage selbst Blinde wieder „sehen“ und taube Menschen an der akustischen Welt teilnehmen. Über das Machbare und Mögliche rund um unsere kostbarsten Sinne informiert Sie diese Sonderpublikation.