Besser sehen und hören

Ausgabe vom 25.05.2021

Die WeLT

Keine Zeit verschwenden

Kneifen Sie beim Lesen dieser Zeilen die Augen zusammen? Müssen Sie die Lautstärke Ihres Fernsehers höher einstellen als früher, um alles gut zu verstehen? Sehen Sie beim Blick in die Ferne Objekte verschwommen? Oder haben Sie sich auch schon mal gefragt, ob der Enkel ein „Ei“ oder „Eis“ wollte? Dann lautet die Devise: Auf zur Inspektion Ihrer Sinnesorgane! Das Verdrängen einer Seh- oder Hörminderung bringt nämlich nichts, denn von alleine gehen Kurzsichtigkeit, Schwerhörigkeit und Co. nicht wieder weg. Zum Glück lässt sich eine Fehlsichtigkeit gut in den Griff bekommen – zum Beispiel mittels moderner Laserkorrektur. Auch in puncto Hörgeräte hat sich viel getan: Moderne Modelle sind leistungsfähiger, kleiner und über Apps steuerbar. Verschwenden Sie also keine Zeit, denn „Besser sehen und hören“ bedeutet Lebensqualität.

Sensibilität steigern

Für die meisten Menschen ist die Fähigkeit zum Sehen und Hören etwas, was sie als selbstverständlich hinnehmen, worüber sie nicht nachdenken – solange alles gut funktioniert. Erst wenn Buchstaben unscharf werden und das Hören anstrengt, machen sie sich Gedanken über das „Warum“. Im Idealfall bedingt erst das hohe Alter das verminderte Seh- und Hörvermögen. Doch insbesondere in den Industrienationen treten Kurzsichtigkeit und Schwerhörigkeit immer häufiger auch bei den Jüngeren auf. Stichwort „Digitale Augenkrankheit“ – stundenlanges auf Bildschirme starren, wenig Weitblick, das schadet den Augen. Die Ohren hingegen verzeihen Lärm nur ungern: Je nach Intensität und individueller Empfindlichkeit kommt es zu bleibenden Schäden. Gehen Sie also stets achtsam mit Ihren Sinnesorganen um. Der Gang zum Augenarzt oder Optiker sollte auf Ihrer To-do-Liste stehen – und zwar regelmäßig und nicht erst dann, wenn Sie sich über das „Warum“ Gedanken machen.