Gesundheit 4.0

Ausgabe vom 17.11.2020

Handelsblatt

Die Digitalisierung des Gesundheitswesens ist längst ein wichtiger Bestandteil der Branche. Vernetzung, Robotik und AI sind tägliche Mittel, um Ärzten, Kliniken und auch Patienten das Leben zu vereinfachen und die Versorgung zu verbessern. Allerdings gibt es viele Risikofaktoren, die dadurch entstehen. Nicht zuletzt die Anfälligkeit für Hackerangriffe setzt der ganzen Branche zu.

Mehr Digitalisierung wagen

Der Sachverständigenrat Gesundheit bezeichnete Covid-19 als Brennglas für die Probleme des deutschen Gesundheitswesens und forderte im gleichen Zuge eine Digitalisierungsoffensive. Denn noch immer sind die meisten Kliniken analog aufgestellt. So verfügen weniger als die Hälfte über eine krankenhausweite einheitliche elektronische Patientenakte. Eine Studie der Fernuniversität Hagen stellte mittels einer Gap-Analyse fest, dass vor allem die Flexibilität eines Krankenhauses durch das Internet of Things, Big-Data und mobile Health-Technologien gesteigert wird. Ein Krankenhaus, welches smart aufgestellt ist, wäre beispielswiese mit Nachbarkrankenhäusern vernetzt und könnte so die digitalen Technologien für schnelle Nachfrageanpassungen nutzen. Die Digitalisierung bietet neben Risiken bezüglich der IT-Sicherheit aber auch zahlreiche weitere Chancen. In dieser Publikation wollen wir Sie informieren, welche Effekte Gesundheit 4.0 haben kann. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen!