Gesundheit 4.0

Ausgabe vom 01.11.2021

Handelsblatt

Nicht zuletzt die Pandemie hat die Akzeptanz von digitalen Angeboten in der Gesundheitsbranche, wie zum Beispiel der Videosprechstunde, steigen lassen. Deutlich werden hier aber auch Defizite, speziell im Bereich der IT von Gesundheitsämtern oder auch Krankenhäusern. In dieser Ausgabe wollen wir Ihnen zeigen, wo und wie wir bei der digitalen Transformation im Gesundheitswesen vorankommen können.

Patienteninteresse im Fokus

Die Pandemie hat Defizite bei der Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen offengelegt. Sie machte auch anschaulich, warum ein effizienterer Umgang mit Gesundheitsdaten wichtig sein kann – zum Beispiel, um die Impfquote oder die Infektionslage exakt erfassen zu können. Im Zuge der Einschränkungen stiegen aber ebenfalls die Erfahrungen mit digitalen Diensten und somit auch die Akzeptanz, zum Beispiel für Online-Terminvergaben oder Videosprechstunden. Somit ist Corona auch zur Chance für Gesundheit 4.0 geworden. Dafür, dass dieser Weg fortgesetzt wird, sorgt schon der Druck, der auf dem Gesundheitswesen lastet. Die digitale Transformation ist ein Mittel, um die Kosten im Sektor unter Kontrolle zu halten. Doch vor allem sollten die Interessen der Patientinnen und Patienten im Fokus stehen. In dieser Publikation lesen Sie, was getan wird, um die medizinische Versorgung mit digitalen Technologien zu verbessern. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!