Künstliche Intelligenz

Quo vadis?

Ausgabe vom 20.06.2018

Handelsblatt

Diese Publikation dient Entscheidern als wertvoller Leitfaden, welcher über alle relevanten Aspekte des Themas verständlich aufklärt, zu notwendigen Technologien, Dienstleistungen und Lösungen praxisnah informiert und so die wichtigen KI-Investitionsbereiche aufzeigt. 

Daten zu Gold spinnen

Politiker haben Künstliche Intelligenz entdeckt und überrollen ihr neues Politikfeld mit wirtschaftspolitischen Ambitionen. „Daten bedeuten Macht“ ist ihre Vorstellung. Und je größer die Datenmenge einer Nation, so scheint es, desto höher ihre Autorität in der freien Welt.

Doch Stopp! Die schiere Masse der Daten steht in den meisten Fällen in keinem Verhältnis mit der daraus destillierten Information. Anders als von vielen Parlamenten und Regierungen erwartet, spinnt Künstliche Intelligenz keine Daten zu Gold oder Macht. 

Vielmehr kommt das generierte Wissen in kleinen, überschaubaren Mengen bei den Anwendern an. Und Wissen ist die Währung, welche die Künstliche Intelligenz erzeugt. Wie vor 2000 Jahren gilt „Prudentia Potentia Est!“ und das wichtigste Werkzeug ist immer noch die menschliche Intelligenz.