Magen und Darm

Der ungelöste Fall

Ausgabe vom 16.12.2017

DIE WeLT

„Liebe geht durch den Magen“ – so der deutsche Volksmund. Magen und Darm sind wichtige Bestandteile des Verdauungskanals, auf die wir meist erst aufmerksam werden, wenn sie nicht funktionieren oder uns irgendetwas auf den Magen schlägt. Es ist seit Langem bekannt, dass Psyche und Magen-Darm-Trakt in enger Verbindung stehen. Sodbrennen, Verstopfungen, Durchfall sowie schwerwiegende Erkrankungen können die Folge sein, wenn uns psychische Belastungen auf den Magen schlagen.

Ein empfindliches System

Es brennt in der Speiseröhre, es grummelt im Magen, es rumpelt im Darm – haben Sie auch des Öfteren das Gefühl, das irgendetwas mit Ihrem Verdauungssystem nicht stimmt? Auf den ersten Blick ist das auch nicht verwunderlich, denn „Schwachstellen“ bietet der menschliche Verdauungstrakt zur Genüge. Allein aufgrund seiner stattlichen Länge von insgesamt rund zwölf Metern, wovon der Darm den Großteil für sich beansprucht. Blähungen, Verstopfung, Magenschmerzen, Durchfall – die Liste möglicher Magen-Darm-Beschwerden ist lang. Meist sind die Symptome harmloser Natur. Gerade jetzt in der Weihnachtszeit, in der kulinarische Ausschweifungen an der Tagesordnung sind und unser Verdauungssystem auf eine harte Probe stellen. Die Beschwerden können jedoch auch auf eine Erkrankung aufmerksam machen – vor allem, wenn sie anhalten. Was sind die häufigsten Magen-Darm-Krankheiten? Wie erkennt man sie? Wie wird man sie wieder los? Und welche Therapien verhelfen bei chronischen Krankheiten zu mehr Lebensqualität? Die Antworten darauf finden Sie in dieser Lektüre. Viel Spaß beim Lesen!