Smart Living

Ausgabe vom 02.09.2017

FOCUS

Das Thema „Vernetztes Leben“ wirft viele Fragen auf: Sind meine Daten sicher und geschützt? Ist die Installation kompliziert? Entstehen mir hohe Kosten? Mit der Publikation „Smart Living“ informieren wir über innovative Produkte, Systeme und Anwendungen, die einen tatsächlichen Mehrwert bieten, weil sie nicht nur sicher sind, sondern auch Kosten senken und Lebensqualität steigern können.

Skepsis knacken

Der Sommer ist in diesem Jahr im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen. Nasse Keller, überschwemmte Straßen und weggespülte Hoffnungen auf sonnige Nachmittage im Park oder heiße Sommernächte im Café – so lautet die Bilanz vieler Berliner. Ganz anders ein paar Kilometer weiter südlich in einer anderen europäischen Hauptstadt: In Rom musste die italienische Regierung für die Regionen Umbrien und Latium wegen Trockenheit den Notstand ausrufen. Die Rationierung von Wasser stand zur Debatte. 

Die Natur schlägt bislang unbekannte Kapriolen. Der Begriff „Stark-
regen“ ist seit 2006 fester Bestandteil im Duden. Wir müssen Lösungen finden, um mit solch volatilen Verhältnissen fertig zu werden. Dabei kann Technologie eine große Rolle spielen. In unserem Alltag können vernetzte, digitale Anwendungen uns viele Annehmlichkeiten bereiten. Sensoren liefern Informationen, die warnen, einzelne Geräte tauschen sich untereinander aus und entscheiden situationsbedingt und automatisch. Dank der Technik wirken unsere Häuser auch bewohnt, wenn wir gar nicht da sind. Sind wir im Urlaub, könnte sie auch die Feuerwehr oder einen anderen Notdienst rufen, wenn der Blitz einschlägt oder Wasser eindringt. Vielleicht sind es solche Extremsituationen, die die Skepsis vieler Verbraucher beim Thema Smart Living knacken.


Michael Gneuss
Chefredakteur