Stadt der Zukunft

nachhaltig – digital – mobil

Ausgabe vom 05.12.2017

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Städte stellen sich aufgrund starken Bevölkerungswachstums, zunehmender Digitalisierung und Bebauung wachsenden Herausforderungen. Akteure auf allen Ebenen benötigen Informationen wie durch vorausschauende Investitionen in die richtigen Technologien, Projekte und Dienstleistungen, notwendige Infrastrukturen, Systeme und Lösungen, welche die Zukunftsfähigkeit einer Stadt mittel- bis langfristig determinieren, schon im Heute geschaffen werden können.

Mehrwert im Raum

Mit den Menschen zieht es Unternehmen in die Stadt von morgen. Der Arbeitsplatz im Umfeld des Betriebes ist ein Zukunftsmodell. Dabei wird – eher beiläufig aber immer häufiger – beobachtet, wie Unternehmen aus ihrem inhaltlichen und räumlichen Auftritt einen starken lokalen Bezug finden. Mit dem Zugang zu den Themen des Quartiers entsteht ein Wechselspiel, das neue Formen der Beziehungen und des lokalen Engagements zwischen Bürgern und Unternehmen entwickelt. Der Mehrwert einer gemeinwohlorientierten Partnerschaft führt zu einer Verräumlichung sozialer Beziehungen und ihrer Bewertung auf höherer inhaltlicher Ebene. Wächst auf Phänomenen wie diesen eine Stadt der Zukunft heran, ist in idealer Weise eine notwendige Bedingung erfüllt: Wirtschaftliche Stärke verleiht der Stadt der Zukunft die innere Kraft.