Systemrelevant

– weil man uns braucht!

Ausgabe vom 20.08.2020

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Der Begriff Systemrelevanz erfährt durch die Corona-Realität eine Tragweite ungeahnter Größe. Welche Perspektive auf Systemrelevanz haben die verschiedenen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Akteure? Wer sind unsere Retter? Was brauchen sie von uns? Und: Wie nutzen wir Krisen zukünftig als Chance? Erfahren Sie mehr über fundierte Analysen, Meinungen und Lösungen in Bezug auf diese komplexen Fragen am 20. August in der Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Jeder Einzelne ist relevant

Die Covid-19-Pandemie hat eine gewaltige ökonomische und gesellschaftliche Krise ausgelöst. Um die Gesundheit der Menschen zu schützen, musste die Wirtschaft zurückstehen, Gesellschaften haben sich isoliert, Unternehmen sind gescheitert. Ohne Frage stand bei der Diskussion um die Systemrelevanz die Gesundheit jedes Einzelnen an erster Stelle – alle anderen Themen mussten und müssen sich dem unterordnen.

Wenn wir in dieser Situation verstehen, dass das wirtschaftliche und das staatliche System während einer Pandemie in Teilen nicht funktioniert, sollten wir uns fragen, ob es die systemrelevanten Organisationen sind, die nicht funktionieren. Und ob es eine Konsequenz aus der Pandemie ist, diese Organisationen zu stärken oder sie wegen ihrer Dysfunktion auszuwechseln. Analysieren, umdenken und neu ausrichten ist entscheidend! Scheitern ist keine Alternative!